Aus einem Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv ist nach Medienberichten wegen einer Prügelei zwischen den Piloten ein Notsignal gesendet worden. Schließlich landete die Maschine in Saudi-Arabien. Eine zunächst befürchtete Entführung des Flydubai-Flugs FZ 1073 habe sich nicht bestätigt, berichteten israelische Medien. Das Flugzeug sei über Saudi-Arabien abgedreht und auf dem Flughafen Tabuk gelandet. Flydubai bestätigte laut dem Sender Al-Arabija einen „Vorfall“ an Bord. Zuvor war berichtet worden, die Maschine habe zunächst den Code 7700 abgesetzt, der auf eine allgemeine Notlage hinweist, und anschließend den Code 7500, der zur Meldung einer Flugzeugentführung oder einer anderen Form unrechtmäßiger Einflussnahme an Bord verwendet wird. Die israelische Luftwaffe ließ vorsorglich Kampfjets aufsteigen. Piloten sollen sich im Cockpit geprügelt haben Der israelische TV-Sender N12 (verlinkt auf https://www.mako.co.il/news-israel/2026_q3/Article-58be759d221f0a1026.htm#main_article=1) berichtete, der Pilot sei russischer und der Copilot ukrainischer Abstammung. Sie hätten sich im Cockpit geprügelt, bis einer von ihnen das Bewusstsein verloren habe. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Mehrere israelische Journalisten veröffentlichten auf X Fotos, auf denen ein Mann mit blutverschmiertem T-Shirt zu sehen ist. An Bord der Maschine seien etwa 180 Israelis, berichtete die Zeitung „Haaretz“. Israel und Saudi-Arabien unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Das Flugzeug war am Mittwochmorgen von Abu Dhabi nach Tel Aviv gestartet. Über Jordanien änderte der Flieger seinen Kurs und flog in Richtung Saudi-Arabien, wie im Online-Portal „Flight24“ zu sehen war. Das israelische Militär teilte zu dem Vorfall mit, Generalstabschef Ejal Zamir berate sich gegenwärtig mit ranghohen Kommandeuren, darunter der Chef der Luftwaffe. Hinweis: Der Artikel wird laufend aktualisiert.